Die Impfung soll bewirken das unser Immunsystem die keime abwehren kann. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen die Impfstoffe Moleküle auf der Oberfläche der Krebszellen erkennen bzw. sichtbar machen, die nicht gleichzeitig auch auf gesunden Zellen zu finden sind. Nur dann kann die Immunabwehr die Tumorzellen gezielt angreifen und zerstören. Ein bösartiger Tumor könnte so am weiteren Wachstum bzw. seiner Ausbreitung in andere Organe gehindert werden. Krebsimpfungen würden demnach im Gegensatz zu herkömmlichen Impfungen nicht vorbeugend eingesetzt werden, sondern dann, wenn ein Tumor bereits festgestellt worden ist. Die Entwicklung von Impfungen gegen Krebs begann in den 1990er Jahren. In paar Jahren werden wir sicher ein paar Ergebnisse sehen.


